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Einen neuen Gesundheitsberuf erlernen,
oder einfach mal reinschnuppern?

Besuchen Sie doch einen unserer Grundkurse. Damit sind Sie fachlich in der Lage,
 ihrem Umfeld im privaten Rahmen zu helfen.

Weiterhin kann man sich zum Gesundheitsberater für Rücken, Füße und Gelenke, oder zum 
Dorn- Massagetherapeuten ausbilden lassen.
Diese Ausbildungen sind von den Gesundheitsämtern in Deutschland anerkannt und berechtigen
eine eigene Praxis zu führen.

„Vater Staat“ unterstützt finanziell diese Ausbildungen mit der Bildungsprämie (50%) oder in Sachsen
 mit der SAB (80%) der Ausbildungskosten.

Gern stehen wir für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Fragen Sie uns.

0375 - 56 00 53 35

Lehrgang Dorn zur Selbsthilfe:

Keine Vorbildung erforderlich.

 Selbsthilfemaßnahmen bezüglich sehr vieler Probleme und Erkrankungen des Rückens, der Wirbelsäule, der Gelenke und aller Bereiche des Körpers, die direkt oder indirekt mit der Wirbelsäule und den Gelenken verbunden sind.

Inhalt: Rechtliche Aspekte, Theorie sowie praktische Übungen

Gesamtdauer: ca. 8 Stunden

Abschluss Teilnahmezertifikat

Anmeldung per Mail unter:
dornmassage(at) gmx.de
(Bitte (at) durch @ ersetzen)

oder

 telefonisch unter:
0375 - 56 00 53 35

in der Rückenwerkstatt Kirchberg
Auerbacher Straße 28

statt.

Die Kosten betragen:

Pro Person: 110,00 €
Für Paare: 170,00€

 

Lehrgang Dorn “Spezial”:

Für Interessierte mit medizinischer Vorbildung, wie Krankenschwestern, Physiotherapeuten u.a.

Inhalt: Rechtliche Aspekte, Tips und Tricks als Erweiterung ihres Behandlungsspektrums.

Gesamtdauer: ca. 8 Stunden

Abschluss Teilnahmezertifikat

Anmeldung per Mail unter:
dornmassage(at) gmx.de
(Bitte (at) durch @ ersetzen)

oder

 telefonisch unter:
0375 - 56 00 53 35

iin der Rückenwerkstatt Kirchberg
Auerbacher Straße 28 statt.

Die Kosten betragen:

Pro Person: 110,00 €
Für Paare: 170,00€

 

RückGrad e. V Westsachsen

Willkommen bei Rückgrad e.V.

Akademie
Berufsverband
Selbsthilfeorganisation
Gesundheitssportverein

"Wenn sich deine Überzeugungen ändern, werden sich deine Erfahrungen ändern"
(Corina Wohlfeil-Großer)

Unser Ziel:

Wir haben eine gemeinsame Basis geschaffen damit alle Anwender von Dorn und anderen ganzheitlichen Behandlungsmethoden ihr Wissen und Tun für das Glück und die Gesundheit von anderen Menschen einsetzen können. Wir haben diesen Verein gegründet, damit Glück und Gesundheit sich in Ihnen und Ihrem Lebensumfeld ausbreitet. Glück ist ein Gefühl das in uns entsteht. Wieviel Raum wir ihm geben hängt ab von unseren Gedanken, von unserer Einstellung. Glück ist die Freiheit zu sein, jeden Moment im hier und jetzt zu sein. Und daraus die Kraft zu schöpfen für das Leben. Wir wissen, das alles, was in unserem Leben passiert, einen tieferen Sinn hat, der es uns ermöglicht, die Chancen und das Positive zu finden und zum besten für uns und alle anderen zu verwandeln. Unser Glück basiert auf unserem Glauben und unserer Überzeugung, dass es nichts gibt, das wir uns nicht selbst und anderen vergeben können und das ist die Basis für Gesundheit.

Was können wir für Ihre Gesundheit tun?

- Selbsthilfekurse

- Grundkurse

- Ausbildungen zum Gesundheitsberater

- Fachvorträge

Sprechen Sie uns an: Telefon: 0375 - 56 00 53 35

 

Paragraphen schaffen Freiräume

Als Gesundheitsberater zur Gesundheitsförderung arbeiten

 

Kranke Rücken soll man drücken

von Franz Neffe und Joachim Wohlfeil

Zusammenfassung

Die sanfte Wirbel- und Gelenkanwendung nach Dorn: Eine äußerst wirksame Methode - rund 80 Prozent aller Rücken- und Gelenkprobleme vermag sie zu heilen. Auch Kopfschmerzen und organische Leiden verschwinden, oft schon nach einer einzigen Behandlung. Auch wenn wir gerne übertreiben es ist was dran. Dabei ist die Dorn-Methode so einfach, dass sie fast jeder an einem Tag erlernen kann. Und das ohne Hilfsgeräte - nur mit den Händen! Die in einem kleinen Dorf im Allgäu begründete Dorn-Methode ist so wirksam, dass sie sich inzwischen weltweit verbreitet. Ob in Rußland, Südamerika oder Australien – in allen Erdteilen wird schon nach dieser sanften Wirbelsäulen-Methode behandelt. Allein im deutschsprachigen Raum helfen mehrere hundert Ärzte, Heilpraktiker und Krankengymnasten, aber auch Laien, mit dem „Daumendrücken“ ihren Zeitgenossen, die unter Rückenschmerzen leiden. Und das äußerst erfolgreich. Schließlich hat diese Methode die solideste Basis, die man sich denken kann: Sie ist buchstäblich der Natur abgeschaut, ja abgetastet.

Die Erfolgsgeschichte beginnt mit Hexenschuß

Dieter Dorn, ein Sägewerk-Betreiber in Lautrach bei Memmingen, wollte einen Baum hochheben – da kam er selbst nicht mehr hoch. Hexenschuß! Da kam dem Allgäuer der alte Schloßbauer aus dem Nachbardorf in den Sinn, über den er am Stammtisch gelacht hatte. „Schlimmer kann es eh nicht werden“, dachte sich Dorn und machte sich auf zu dem „Knocheneinrenker“, der schon auf die 80 zuging. Der renkte aber gar nicht, sondern Dorn musste mit dem Bein schlenkern, während der Alte mit wenigen Handgriffen den Wirbel reindrückte. Geradeso, wie er‘s bei einer alten Bäuerin im Kemptener Umland gesehen hatte, die immer das Vieh „eingerichtet“ hat – und die Dienstboten dazu. Auch beim Sägewerkbesitzer Dorn war der Schmerz im Nu weg, und er konnte gleich wieder seine schwere Arbeit tun.

Eine volksheilkundliche Überlieferung

Verblüfft fragte er, ob man so etwas lernen könne. „Du brauchst es nicht lernen, Du kannst es“, war die Antwort. Der Alte forderte Dieter Dorn auf, mit dieser Methode weiterzuarbeiten, da er selbst nicht mehr lange leben würde. Dorn blieb tatsächlich keine Zeit mehr, in die Lehre zu gehen, denn vier Wochen später lag der Schloßbauer schon krank darnieder und kurz darauf starb er. Doch die Sache ließ Dorn keine Ruhe. Sein Interesse war geweckt. Nur, er musste sich die Methode nun selbst erarbeiten. Dorns erste Patientin war seine Frau, die seit zehn Jahren an starken Kopfschmerzen litt, die allen medizinischen Heilversuchen trotzten. Diese Schmerzen verschwanden nach der Behandlung ebenso rasch wie sein Hexenschuß verschwunden war, und sie sind seitdem nicht mehr wiedergekommen. Er ist medizinisch ahnungslos – aber mit Gespür „Ich wusste die ersten zehn Jahre nicht einmal, dass es die Dornfortsätze waren, auf die ich bei der Behandlung drückte“, gesteht Dieter Dorn heute, „ich dachte, das seien die Bandscheiben; ein solcher Laie war ich damals.“ Heute weiß er: „Wenn ich anatomische Kenntnisse gehabt hätte, hätte ich alles so kompliziert gesehen, dass ich mich vieles nicht getraut hätte.“ So aber hat er die Not des betroffenen Mitmenschen buchstäblich erspürt, und weil er alle Sinne nur auf das Finden der normalen Funktion gerichtet hatte, ging es wie von selbst. Beim Abtasten der Halswirbelsäule seiner Frau spürte er Ungleichheiten. Einfühlsam lockerte er die Muskeln, drückte auf den vorstehenden Wirbel, der glitt in seine richtige Position – und die Frau war beschwerdefrei. Der Landwirt begann, abends nach Feierabend in der Küche seine Nachbarn, Kollegen und Kunden zu behandeln. Mit der Zeit kamen immer mehr Hilfesuchende zu Dieter Dorn, und vielen hat er helfen können. Im Laufe der Jahre habe er etwa 20.000 Menschen die Wirbelsäule „gerade gemacht“, bilanzierte er 1997 beim ersten Kongress über seine Methode. Noch heute praktiziert er werktags in den Abendstunden mit etwa 15 Patienten und Lernwilligen. Bis aus Norddeutschland, Österreich und der Schweiz kommen sie, haben viel Positives von der effektiven Behandlung der Gelenke und der Wirbelsäule nach Dorn gehört. Es mag vielleicht überraschen, aber immer wieder gehören auch Ärzte, ja sogar Orthopäden zu seinen Patienten – und anschließend oft auch zu seinen Schülern. Neue Patienten kann der Allgäuer inzwischen nicht mehr annehmen, er verweist auf die Dorn-Liste im Internet: www.Dornfinder.org. Auf der Liste sind Dorntherapeuten, Gesundheitsberater für Rücken Füße und Gelenke ebenso zu finden wie die Dornausbilder und Seminarleiter.

Das Einfache ist das Geniale

„Wenn a Bein rausgeht, muss es ja auch wieder reingehen“, mit dieser unkomplizierten Sichtweise gelingt es Dorn, Beine wieder an den rechten Platz zu komplimentieren, nachdem er zuvor die harten Gesäßmuskeln weichgedrückt hat: „Hartes muss man drücken, Weiches muss man dehnen – nicht umgekehrt!“ Dorn behagt es, von seiner gefundenen Methode nach 25 Jahren sagen zu können: „Ich hab´ mich noch in keinem einzigen Punkt korrigieren müssen.“ Eine zuvor ischiaskranke Nachbarin - Dorns zweite Patientin - rief zwei Stunden später, als die akute Entzündung abgeklungen war, aus dem Fenster herüber: „Ich kann wieder laufen!“, und sie lief noch all die Jahre, bis sie mit 85 starb, täglich über die Bergkuppe zur Kirche; vom Hüftgelenk-Operieren war keine Rede mehr. So ging es weiter. Ein Sägewerk-Kunde hatte immer gehumpelt, solange Dorn ihn kannte. Nun machte Dorn auch ihm „das Bein rein“ – und es war vorbei damit.

Dorn-Anwender sollen Hausaufgaben geben

Wenn man nach einer Behandlung durch den Dorn-Anwender keine „Hausaufgabe“ bekommen habe, so der Begründer dieser Methode, solle man zu dem Anwender nicht mehr hingehen. Er verweist auf einen Patienten, der schon zehn Mal „nach Dorn“ behandelt worden sei, ohne auf das für ihn Wichtige hingewiesen worden zu sein, und der dann – frustriert – zu ihm kam. „Einmal hätte genügt“, meint Dorn, „aber man muss dem Patienten sagen, was er zu tun hat, sonst sind die Wirbel oder die Gelenke gleich wieder draußen.“ Die Anwendungen nach Dorn ist nämlich eine äußerst patientenfreundliche Methode: Man kann alle Übungen auch selbst machen, braucht nicht unbedingt zu einem professionellen Behandler gehen. Und weil im Gegensatz zur üblichen Chiropraktik die Bänder nicht gedehnt werden und alle ähnlich gefährlichen Manöver unterbleiben, hält das Ergebnis besser und länger – und kann auch von jedem als Behandler erreicht werden, der ein wenig sein Gespür schult.

Erster Schritt:

Die Beine gleich lang machen Schauen wir uns die Dorn´schen Übungen der Reihe nach an: Am Anfang steht immer das Messen der Beinlänge. Jeder zweite hat um bis zu vier Zentimeter ungleich lange Beine. Und das ist gefährlich. Denn solange die Beine verschieden lang sind, steht das Becken schief, und auf einer schiefen Basis kann sich die Wirbelsäule nicht statisch exakt aufbauen. Da hilft auch keine Einlegesohle unter dem kürzeren Bein oder gar das Wegoperieren der Überlänge des anderen, ist doch in 98 Prozent aller Fälle das eine Bein schlicht deswegen länger, weil es aus dem das Becken durch verspannte Muskulatur funktionell verschoben ist. Verursacht wird diese Fehlstellung unter anderem durch langes Sitzen, Autofahren usw. In die rechte Position gleitet das zu lange Bein zurück, wenn man mit einem einfachen Hebelgriff nachhilft: Bein anwinkeln, Hand an die Pobacke/Gesäßfalte und herziehen, während das Bein neben das andere abgestellt (wenn man bei der Übung auf dem Rücken liegt: abgelegt) wird. Um den Unterschied zu messen, muss jemand die gestreckten Beine hochheben und schauen, ob die eine Schuhsohle über die andere hinausragt. Dieser Hebelgriff ist günstiger als die übliche chiropraktische Einrenkung, weil dabei die Bänder kaum gedehnt werden, und diese Bänder sollen ja das Gelenk halten! Sind die Gelenke – vom Patienten selbst und lediglich unter Mithilfe des Anwenders – richtiggestellt, dann bekommt man gezeigt und eingeübt, wie man diese Übungen allein zu Hause macht. Die Gelenkübung schmerzt übrigens nicht. Weitergearbeitet wird im Stehen an den Hüften und dem Kreuzbein. Mit sanftem Druck wird von hinten gedrückt und ausmassiert, Dabei pendelt ein Bein.

Zweiter Schritt:

Wirbelsäule mit massierend entspannen und ausrichten Wenn jetzt die Basis stimmt, geht es an die Wirbelsäule. Auf der nun guten Basis der gleichen Beinlängen können die einzelnen Wirbel mittels einer speziellen sanften Massagemethode unter Bewegung wieder zu ihrer normale Lage finden. Das Richten des Rückens hilft beileibe nicht bloß, wenn der Rücken schmerzt.

Eine Wirbelsäule, wie eine gerade Perlenkette

Die Dorn´sche Methode hat deutliche Vorteile gegenüber der üblichen Chiropraktik, bei der es kracht und knackt. Im Idealfall fühlen sich die Fortsätze der Wirbel wie eine gerade, senkrechte Perlenkette an: Ein Dornfortsatz liegt genau über dem anderen. Spürt man Abweichungen, wird die Muskulatur mit Öl (am besten hochwertiges reines Olivenöl oder Johannisöl) und leichter Massage in Bewegung gelockert. Durch die Körperinteligenz finden die Wirbel in ihre optimale Position zurück.

Positiv auch für Nerven und innere Organe

Die Wirbelübung ist aber nicht bloß für die Wirbelsäule wichtig. Die Steuerung unserer Organe läuft vom Gehirn über das Rückenmark und dann treten zwischen den Wirbeln die Nervenleitungen aus, die zu den Organen führen. Sind die durch Wirbelfehlstellung blockiert, so funktioniert die Organsteuerung nicht. Einmal kam eine Nonne zu Dorn, die ihre Zunge nicht mehr in den Mund zurückbrachte. Die Übung des 2. Halswirbels löste das Problem. Vom zwei Wochen alten Baby bis zum 96jährigen Greis sind sie alle bei ihm in Behandlung. Nicht immer fühlt sich Dorn dem gewachsen, was da auf ihn zukommt. So berichtet er von einer im 5.Monat schwangeren Frau, die mit so starken Kreislaufproblemen von ihrem Mann zur Tür hereingebracht wurde, dass er sie sofort ins Krankenhaus schicken wollte. „Da kommen wir doch gerade her“, entgegnete der Mann. Der Magen funktionierte nicht und war stark gebläht. Druck auf Bronchien und Herz mit entsprechenden Atem- und Herzproblemen. Im selben Augenblick, als Dorn den 7. Brustwirbel massierte, erbrach sich die Frau - und ihr Zustand besserte sich sofort. Nach der Dorn-Behandlung sollte der Patient zwei bis drei Tage Anstrengungen jeder Art vermeiden. An den korrigierten Wirbeln kann Muskelkater-Schmerz auftreten. Er ist ein Zeichen für die Stabilisierung der neuen Wirbellage. In dieser Zeit sollte viel Wasser und Kräutertee getrunken werden, um den eingetretenen Entgiftungsprozess (aufgestaute Gifte und Ablagerungen in den Geweben werden frei) zu unterstützen.

Dorns „Fühlmethode“

Gegenüber anderen Methoden, um Wirbelblockaden zu lösen, hat Dorns „Fühlmethode“ den Vorteil, dass man sie – auch ganz wörtlich genommen – sehr gut begreifen kann. Sie ist keine Wunderkur, sondern eine nüchterne Arbeit mit ganzheitlichem Verständnis am Skelett- und Bewegungsapparat.

Literatur zum Thema Corina Wohlfeil:

Lebensglück und Gesundheit, ProLeben Verlag Greiz, 2007 Dieter Dorn: Die Dornmethode Flemming, Gerda: "Die Methode Dorn", Aurum Verlag, Braunschweig 1997 Neffe, Franz-Josef: "Sanfte Hilfe für den Rücken", Selbstverlag 1998, Pfaffenhofen an der Roth Fleig, Harald: "Heilen über die Wirbelsäule", Selbstverlag, Wehr/Baden

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